Empathische Kommunikation für Führungskräfte in der Pflege

Windmühlen als Gegner

von | Führung | 0 Kommentare

Kennst Du Don Quijote?

Den Ritter von der traurigen Gestalt? Der, der dachte, dass er ein Ritter sei und die Windmühlen Gegner, die er bekämpfen müsste.
Windmühlenkämpfe hat er mit seinem Knecht geführt, den er zum Knappen ernannt hat. Der ihn liebevoll und aufmerksam in seiner Rolle unterstützt und begleitet hat.
Diese Geschichte ist aus dem 17.Jh. und hat uns die Metapher der Windmühlenkämpfe geschenkt.
Geht es Dir manchmal so, dass Du als Führungskraft in der Pflege, das Gefühl hast, Du kämpfst und es bewegt sich doch nichts?
Tja, dann spielst Du wohl Don Quijote und Deine Kämpfe richten sich mit DEINER Kampfart gegen (vielleicht) imaginäre Gegner.
Don Quijote kämpfte z.B. in der Geschichte zu einer Zeit gegen Ritter, als es sie gar nicht mehr gab. Er kämpfte mit einem langen, unhandlichen Spieß und saß auf einem alten Klepper. Sein Knecht folgte ihm auf einem Esel und passte auf, dass ihm nichts Böses geschieht. Allerdings hielt er ihn auch nicht von seinen Vorhaben ab.

Du merkst schon, es kann mehrere Dinge geben, über die Du nachdenken kannst:

  1. Wieso kämpfst Du überhaupt oder fühlt es sich genauso an?
    Kämpfe sind anstrengend, binden jede Menge Energie und es geht in den meisten Fällen nur um
    • Recht haben und etwas durchsetzen wollen
    • etwas beweisen müssen (einem inneren Trigger folgen)
    • die Anwendung der unpassenden Strategie
  2. Hast Du das Problem genau betrachtet? Windmühlenkämpfe entstehen, weil es keine wirkliche Analyse des Problems gibt.
    • Hast Du das Problem empathisch erfasst? Alle Ebenen, Mitwirkenden und Sachinformationen einbezogen?
    • Hast Du zum Problem passend und allem was Du mit der Analyse herausgefunden hast, die Ziele formuliert?
    • Nutzt Du die entsprechend passenden Werkzeuge, Maßnahmen, die zielführend sind.
  3. Welcher Autopilot lässt Dich auf einem alten Klepper mit unzureichender Ausstattung losrennen?
    • Welchem Bedürfnis folgst Du?
    • Welche Ressourcen (u.a. Information, Austausch, Reflexion/Analyse, Zeit zum Innehalten) nutzt Du nicht?
    • Hast Du schon immer so gehandelt?

Und einen wichtigen Aspekt noch:
4. Was unterstützt Dich dabei, so zu handeln, wie Du bisher gehandelt hast?
– Sind das Menschen in Deinem Umfeld, die Dir zu Deinem Vorgehen keine Fragen stellen?
– Hat auch das Unternehmen einen Autopilot?
– Unterstützt die bestehende Unternehmenskultur Deine bisherige Vorgehensweise?

Manche „Feinde“ oder „Gegner“ sind gar keine!

Um das herauszufinden, musst Du aber erst einmal STOP sagen und Dir die jeweilige Situation mit den bisher getätigten Maßnahmen realistisch-kritisch betrachten.
So nützt es also nichts bei bestehendem Fachkräftemangel oder einer hohen Fluktuation nach dem Motto „weiter so“ vorzugehen. Es bringt Dir nicht viel, wenn Du immer mit den gleichen Werkzeugen (Vorgehensweisen) immer wieder die gleichen Ergebnisse hervorbringst.
Du führst Windmühlenkämpfe gegen Mitarbeitende, die ihre Arbeit unzureichend oder unvollständig erbringen.
Wenn Du nicht zufrieden mit dem Ergebnis Deiner Maßnahmen bist, Du es als anstrengend und ermüdend empfindest immer wieder das Gleiche sagen oder tun zu müssen, ist es Zeit aus der Rolle des Don Quijote rauszugehen.
Gerne unterstützen wir Dich und das Unternehmen dabei!

Vielleicht nimmst Du eines oder mehrere unserer Angebote wahr und erhältst dadurch Impulse zur Veränderung.

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