Empathische Kommunikation für Führungskräfte in der Pflege

Realität und Kommunikation – was ist Realität?

von | Führung | 0 Kommentare

Warum tun wir uns so schwer in einem Gespräch unser Gegenüber zu verstehen? Warum passiert es so oft, dass wir missverstanden werden? Oder gar einen anderen der Lüge bezichtigen.

Du möchtest, dass etwas erledigt wird und gibst die Information an eine verantwortliche Mitarbeitenden weiter. Dir ist es wichtig und Du gibst das auch durch Deine Stimme, deine Wortwahl so weiter. Denkst Du!!
Du erwartest, dass es noch am gleichen Tag erledigt wird. Du gehst davon aus, dass es für die andere Person die gleiche Dringlichkeit hat. Hat es aber nicht!!
Dieser Mitarbeitende hört und bewertet die Sache nicht als dringlich zu erledigen. Und so kommt es am nächsten Tag zu einer unschönen Szene. Was ist passiert?

Du gibst einem Mitarbeitenden eine – aus Deiner Sicht – klare Anweisung, er führt aber den Auftrag ganz anders durch als du es beabsichtigt hattest. Da ist der Konflikt vorprogrammiert. Und schnell ist es aus mit der wertschätzenden Kommunikation.

Woraus schöpfen wir unser Wissen, das als Grundlage für unsere Meinung, Haltung und Position dient? Aus unseren Erfahrungen! Und die haben nur wir persönlich gemacht.

JEDER MENSCH KONSTRUIERT SICH SEINE EIGENE REALITÄT!

Kopfpuzzle

Falls Du intensiver in die verschiedenen Theorien zum Thema “Konstruktivismus“ eintauchen möchtest, findest Du hier einen ersten Einstieg zum Thema.

Also hat Dein Mitarbeitender weder DEINE Erfahrung noch DEINE Erkenntnis und kann somit auch nicht so handeln, wie Du das selbst tun würdest. Auf Grundlage SEINER Erfahrungen hat er ein anderes Verständnis der Sachlage und handelt anders als Du es tun würdest.

REALITÄT IST EINE KONSTRUKTION AUS ERFAHRUNGEN UND ERKENNTNISSEN, AUS WAHRNEHMUNGEN UND BEDÜRFNISSEN!

Konstruktivismus
Was ist Realität?

Und weil das eben eine so ganz individuelle Perspektive ist, lässt sich das nicht deckungsgleich bekommen. Mitarbeiterende erwarten aber – nicht nur in der Pflege –, dass sie wertschätzend behandelt werden. Wenn Du akzeptierst, dass Dein Gegenüber die Welt mit anderen Augen sieht, hast Du als Führungskraft in der Pflege einen guten ersten Schritt für ein gelingendes Miteinander gemacht. Passe Deine Kommunikation aus dem Wissen um Ihre Einzigartigkeit heraus an und entwickle Deine empathische Kompetenz.

1. Schritt: EIGENVERANTWORTUNG
Übernimm Verantwortung für das, was Du aussendest.

2. Schritt: KONSENS STATT KONKURRENZ
Suche nach gemeinsamen Lösungen, statt dem anderen Deine Perspektive aufzuzwingen.

3. Schritt: ACHTSAMES WAHRNEHMEN
Achte darauf, wie das, was Du sagst beim Empfänger ankommt.

4. Schritt: REDE NICHT, KOMMUNIZIERE
Lerne zu kommunizieren

Die Kommunikationskönner begleiten Dich dabei mit Entwicklungsimpulsen und Online-Workshops in Führung, Menschenkenntnis und Kommunikationsmethoden.

Hier gibt’s die Technik noch mal im Schnelldurchlauf

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